Direkt zum Seiteninhalt

in memoriam
Fluglehrer (welche unseren Lehrgang mit ausgebildet haben) und Mitglieder unseres Lehrganges, die abgestürzt sind:

Datum

Name

Flugunfall

09.07.1973

Oberleutnant
VOIGT

Hans-Gerhard

Jagdfliegerausbildungsgeschwader-15 / Rothenburg
MiG-21U (takt. Nr. 255, Werksnummer 66 1018, Nutzungsbeginn 13. Dezember 1964),
Absturz bei Steinbach, der Drosselhebel blockierte im Nachbrenner-Regime.
Der Pilot verstarb, nachdem er sich noch katapultieren konnte aber der Schirm
sich im Sitz verhedderte.

17.08.1973

Oberleutnant
HILBRECHT
Roland

Jagdfliegerausbildungsgeschwader-25 / Bautzen
L-29 (takt. Nr. 344, Werksnummer 692062, Nutzungsbeginn 29.06.1966)
stürzt mit zwei Fluglehrern unter mysteriösen Umständen im Winkel von 65° in Rückenlage auf einem Werkstattflug gegen 10.36 Uhr ab. Beide Besatzungsmitglieder, die Flugzeugführer
Major Manfred Beese und Oberleutnant Roland Hilprecht kommen um ihr Leben.

14.11.1974

Leutnant
REICHERT
Frank

Jagdfliegergeschwader-1 / Cottbus
MiG-21SPS-K (takt. Nr. 487, Werksnummer 94K 7212, Nutzungsbeginn 04/68)
Der Absturz erfolgte im Landeanflug von der Stadt kommend. Das Flugzeug lag in einer
Gartenanlage auf dem Kopf (Fahrwerk oben), 200 m hinter dem Nahmerkierungspunkt.
Die Ursache für den Absturz war eine falsche Landklappenstellung, infolgedessen es
zum Überziehen des Flugzeuges kam.

11.05.1976

Hauptmann
SCHÖNEBERG

Wolfgang

Jagdfliegerausbildungsgeschwader-15 / Rothenburg
MiG-21U, (takt. Nr. 271, Werksnummer 66 2618, Nutzungsbeginn 13. August 1966).
Absturz auf dem Schießplatz Nochten aufgrund Generatorausfall (Aggregateantrieb
abgebrochen) und Druckabfall in den hydraulischen Systemen. Der Fluglehrer verstirbt
bei versuchter Notlandung in Rothenburg. Der Flugschüler, Offiziersschüler Lutz Koppe
konnte sich geg. 12.22 Uhr erfolgreich katapultieren.

10.12.1976

Major
OLLHOFF

Jagdfliegerausbildungsgeschwader-15 / Rothenburg
MiG-21F13, (takt. Nr. 696, Werksnummer 74 2003, Nutzungsbeginn 07. August 1962),
Gegen 12.22 Uhr Kollision mit einem Erdwall bei Paarlandung. Der Pilot verstirbt.
Die Maschine kam nach rechts von der Piste ab und rollte durch ein Waldstück
zwischen Piste und Ringrollbahn direkt auf eineZelthalle der KRS zu. Die Bäume
wurden wie Streichhölzer zerbrochen. Zu diesem Zeitpunkt war anzunehmen, dass
Major Ollhoff noch lebte. Beim Durchbrechen des Zauns zur KRS durchschlug ein
abgeknickter Betonpfosten das Kabinendach und den Helm. Ein Truppführer der 1.KRS
schaltete noch den Akkuschalter der Maschine aus, die an einem Erdwall eines
Bunkers zum Stoppen kam. Die Maschine, die bereits 1972 einen Bruch gemacht
hatte, wird von der KRS teilweise demontiert und  erst am 24. Juni 1993 verschrottet.

26.03.1977

Hauptmann
LUDERER

Rainhard

Jagdfliegerausbildungsgeschwader-25 / Bautzen
L-29, (takt. Nr. 367, Werksnummer 490839, Nutzungsbeginn 1964),
Absturz beim Kunstflug in Bodennähe. Der Absturz erfolgte, nicht auf dem Bautzener,
sondern auf den Rothenburger Flugplatz beim Training für eine Kunstflugvorführung.
Die Maschine flog einen Looping als Faß und schlug auf die SLB auf.
Der sehr erfahrene Flugzeugführer verstarb leider kurz danach.

01.09.1981

Hauptmann
BECHER

Wolfgang

Jagdfliegergeschwader-1 / Cottbus
MiG-21SPS (takt. Nr. 798, Werksnummer 94 4701, Nutzungsbeginn 02/67), abgestürzt
gegen 22.34 Uhr, durch Verlust der Raumorientierung (in der Gefechtsordnung „Funk-
meßkolonne"), bei einer Geschwindigkeit größer 1.000 km/h. Der Absturz erfolgte
800 m südöstlich von Crinitz,  Kreis Finsterwalde. Der Pilot verstarb.

19.09.1995

(Oberstleutnant)
TISCHLER

Hans-
Peter

Flughafen Trollenhagen GmbH
Absturz mit dem Motorflugzeug kurz nach dem Start am Flugplatz Trollenhagen.

Quelle: Chroniken der einzelnen JG,s home.snafu.de/veith/verluste und Buch „11-80, katapultieren sie“       

.

Zur Erinnerung an Mitglieder des Lehrganges, die verstorben sind

(soweit Kenntnis vorhanden ist):

Jürgen SCHÖNERSTEDT (19??)         Hartmut THURM (2008)           Ulrich FINK (2011)       

             Joachim SCHMIDT (2014)                  Harald ETTLICH (2017)

Bernd LOOSE (2018)

Zurück zum Seiteninhalt